Stressbewältigung: Raus aus dem Hamsterrad
"Stress entsteht nicht durch das, was passiert, sondern durch unsere Reaktion darauf."
Was ist Stress eigentlich?
Stress ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf eine Herausforderung ("Kampf oder Flucht"). Problematisch wird er erst, wenn er chronisch wird und keine Erholungsphasen mehr stattfinden.
Warnsignale: Bin ich gestresst?
- •Körperlich: Verspannungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Herzrasen.
- •Emotional: Gereiztheit, Angstgefühle, innere Unruhe, Leeregefühl.
- •Kognitiv: Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, Gedankenkreisen.
Methoden der Stressbewältigung
Es gibt zwei Hauptansätze:
Instrumentell
Die Stressoren selbst reduzieren.
- Zeitmanagement (Eisenhower-Matrix)
- Nein sagen lernen
- Aufgaben delegieren
- Perfektionismus ablegen
Regenerativ
Die eigene Reaktion verändern & erholen.
- Entspannungstechniken (PMR, Yoga)
- Sport & Bewegung
- Soziale Kontakte pflegen
- Ausreichend Schlaf
Soforthilfe bei akutem Stress
1. Bewegung
Stresshormone (Adrenalin, Cortisol) werden durch körperliche Aktivität abgebaut. Ein schneller Spaziergang, Treppensteigen oder 10 Kniebeugen können Wunder wirken.
2. Kaltes Wasser
Lassen Sie kaltes Wasser über Ihre Handgelenke laufen oder spritzen Sie es sich ins Gesicht. Dies aktiviert den "Tauchreflex" und beruhigt den Herzschlag.
3. Die 5-4-3-2-1 Methode
Eine Achtsamkeitsübung, um im Hier und Jetzt anzukommen:
- 👀 5 Dinge sehen
- ✋ 4 Dinge fühlen
- 👂 3 Dinge hören
- 👃 2 Dinge riechen
- 👅 1 Ding schmecken