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René Büttner
"Ich sehe mich als pragmatischer Spiritualist. Für mich bedeutet das: Ich glaube an spirituelle Prinzipien, aber nur dann, wenn sie im echten Leben funktionieren."
Ich habe Gelassenheit nicht in einem Kloster gefunden, sondern mitten im Alltag: zwischen Baustellenlärm, vollen Terminkalendern und Krisen, die mich fast umgehauen hätten. Dort habe ich gelernt, dass Spiritualität nur dann etwas taugt, wenn sie uns trägt, wenn's draußen wirklich stürmt.
Dezentrale Fokussierung
Und dann ist da noch diese Eigenart von mir: Ich habe so etwas wie eine dezentrale Fokussierung. Klingt paradox, ich weiß. Heißt übersetzt: Ich kann gleichzeitig fünf Dinge im Kopf haben, Ideen von links und rechts sammeln, neue Projekte starten – und trotzdem irgendwann genau den Punkt finden, an dem ich handeln muss.
Manchmal wirkt das chaotisch, manchmal fast spassig. Aber genau daraus entstehen meine Impulse: aus diesem bunten Durcheinander kristallisiert sich plötzlich ein klarer Gedanke, ein Satz, ein Weg.
Warum ich schreibe
Meine Bücher entstehen nicht linear und brav, sondern in Etappen, zwischen Arbeit, Familie und inneren Umbrüchen. Sie sind keine Lehrbücher, sondern ehrliche Stücke Leben.
Ich schreibe nicht, um zu belehren, sondern um zu teilen. Mit einem Augenzwinkern, aber auch mit Tiefgang. Denn Gelassenheit ist kein Luxus und auch keine abstrakte Idee. Sie ist eine Haltung, die jeder lernen kann.


